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Geschichte

Wie es heute bei uns aussieht und was so geschieht, erfahren Sie auf den anderen Seiten und in den Artikeln dieses Internetportals. Auf dieser Seite erfahren Sie die wichtigsten Ereignisse seit Gründung des Vereins im Jahre 1907, die wir hier in folgende Zeitabschnitte teilen:

 

1992 bis heute – 100 Jahre und kein bisschen leise

2008

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Manfred Schörner leitet seit vielen Jahren die Wintersportabteilung. Immer im Herbst unternehmen die Wanderer jedes Jahr ihre Herbstwanderung in die nähere Umgebung. Von ungewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wird vorab schon ein Gasthaus zur Mittagseinkehr ausgesucht.
Ende Januar geht’s dann jedes Jahr für ein zünftiges Wochenende zum Franzl nach Münster in Tirol. 2008 findet die weiße Gaudi zum 25.Mal statt. 

2007 – 100 Jahre Bayern 07

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Unser Tennismitglied Horst Engel wird 2007 Europameister in der Halle in der Altersklasse der 45-jährigen.

Die Synchronschwimmer nehmen seit 2007 auch an Wettkämpfen auf Bundesebene mit guten Ergebnissen teil.

Als sei es eigens zur 100-Jahrfeier inszeniert, steigt die Herrenmannschaft Volleyball 2007 in die Landesliga auf. Sie erreicht damit die höchste Platzierung die je eine Mannschaft von Bayern 07 erreicht hat!

Torsten Labs übernimmt 2007 die Beachvolleyball-Abteilung.

2006

Die Fussball-WM in Deutschland, bei dem auch Nürnberg Austragungsort ist, feiert im Juni 2006 „Zu Gast bei Freunden“ – Deutschland scheint wie ausgewechselt, auch die Deutschen selber. Seit scheinbar ewiger Zeit zeigen die Deutschen wieder unsere Nationalfahne und dies mit Stolz.

2006 zählt man trotz eines durchwachsenen Sommers über 100.000 Badegäste, fast so viel wie im Jahrhundersommer 2003. Die Mitgliederzahl ist auf über 1.300 gewachsen.

Auch sonst verändert sich viel. Gründlich saniert wird die Gaststätteneinrichtung mit Küche, Wirtswohnung, Sporthalle samt Heizungsanlage, die Tennisanlage sowie die komplette Elektrik des Vereinsgeländes. Zug um Zug wird auch die Wasseraufbereitung, die bei der Modernisierung 1999/2000 aus Geldmange nicht saniert werden konnte, auf den neusten Stand gebracht. Dabei engagierte sich Bruno Preßer als Technik-Vorstand über 4 Jahre hinweg in besonderer Weise.

Nach Abschluß aller Sanierungsarbeiten werden unter Führung von Vorstandsmitglied Niemela sämtliche Versicherungsverträge geprüft und aktualisiert, so dass auch die Fürsoregpflicht des Vereins weiter gegeben ist.

Trotz aller Modernisierungs- und Sanierungskosten sind im Jahresabschluss 2006 die Finanzen in bester Ordnung. Das Bilanzvolumen hat sich auf Euro 1 Million erhöht. Die Schulden sind mit 59.000,- recht bescheiden und die Vereinsimmobilien sind faktisch nicht damit belastet. Das Jahres-Budget liegt nun bei 400.000,-.

Im Dezember 2006 feiert Irene Kolb ihre zehnjährige Verantwortung für das Pulvermagazin. Zusätzlich zeichnet sie verantwortlich für Entwurf und Produktion vieler Werbeflyer und Plakate.

Nach 11 Jahren Verantwortung für die Abteilung Kunstspringen übergibt Bruno Hublitz 2006 diese an Bernd Schneider. Er muss die Zeit ohne Sprungturm in einem Nürnberger und Fürther Hallenbad bis 2008 überbrücken. Dann soll das renovierte Südbad wieder zur Verfügung stehen.

Der Denise „den Kleinen nur das Allerbeste“ folgend, engagiert die Tennisabteilung 2006 eine externe Tennisschule für die Jugendarbeit. Das Training wird mehr wettkampforientiert ausgerichtet. Hiermit möchte man dem rückläufigen Tennisboom der 90er Jahre entgegenwirken und es scheint zu funktionieren. 

Seit 2006 trägt die Arbeit, die Helmuth Hümmer mit Raimund Kraus und Martin Teras in der Jugendarbeit beim Tischtennis leisten, endlich Früchte.

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Wenn das Wetter es zuläßt, treffen sich Hartgesottene der Wintersportabteilung zum Eiskegeln am Nichtschwimmerbecken. Im Winter 2006/7 ging zum ersten Mal seit langer Zeit nichts mehr – ist der Klimawandel jetzt auch bei Bayern 07 angekommen?

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Mit Eva Mötsch, die 92-jährig im Jahr 2006 verstirbt, verliert der Verein eine der markantesten Persönlichkeiten. Seit ihren Kindertagen war sie bei Bayern 07 und hat uns in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen unterstützt.
Bis zuletzt war sie in der Abteilung Familie&Senioren aktiv. Ihre Nachfolger, Christa und Georg Marten kümmern sich jetzt intensiv um die älteren Mitglieder. Rund 40 treffen sich regelmäßig zum gemütlichen Gedankenaustausch und lassen vergangene Zeiten Revue passieren.
Auch der Freitag-Abend-Stammtisch trifft sich regelmäßig und plaudert gerne über die alten Wasserballzeiten, als Bayern 07 noch Deutscher Meister war.

Im Herbst 2006 verstirbt Dieter Scherbaum nach schwerer Krankheit. Alle im Verein sind betroffen, hat man ihm doch für sein Mitwirken bei der Sanierung 1999/2000 ungemein viel zu verdanken.

2005

Im Oktober 2005 können dank solider Finanzgrundlagen 10.000 qm Nachbargelände dazu gekauft werden. Jetzt erstreckt sich das Bayern 07-Gelände östlich über die Tennisplätze hinaus entlang des Wöhrder Sees bis hin zur Trasse der DB und hoch bis zum vereinseigenen Parkplatz. Der Verein nennt nun 28.000 qm sein eigen. Zusammen mit dem rund 40.000 qm grossen, von der Stadt bis zum Jahr 2035 gepachteten Schwimmbereich, bleibt mit einem Gelände von fast 70.000 qm viel Raum für künftige Aktivitäten.

Fünf Jahre nach der Modernisierung 1999/2000 wird dann 2005 der lange gehegte Wunsch eines Mutter-Kind-Planschbeckens realisiert und ein Wasserspeier nahe der Rutsche installiert.

Wie schon 2001 wird auch 2005 Steffi Hübner für viele Deutsche Meisterschaften im Kunstspringen und für vordere Plätze bei den Weltmeisterschaften vom Verein und der Stadt geehrt.

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Die langjährige Schwimmtrainerin Marlies Hartwig erhält Ende 2005 von Ministerpräsidenten Stoiber das Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt. Nürnbergs amtierender Bürgermeister Förster übergibt ihr diese Medaille im Rathaus.
Ab 2005 werden nach langjähriger Pause wieder Trainingslager in Caorle in Italien durchgeführt.
2005 wechselt der Abteilungsleiter Schwimmen Detlev Rohmann nach 8-jähriger Amtszeit in den Hauptvorstand. Seine Abteilung übergibt er dem Stellvertreter Roman Stich. Unter seiner Führung entsteht der Schwimmerpavillion neben dem Schwimmbecken.

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Nicht zuletzt wegen dem seit Jahren immer vielfältiger gewordenen Angebots der Gymnastikabteilung, wird ihr 2005 das Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit vom BLSV verliehen.

Zum ersten Mal seit 1994 sind die Synchronschwimmer NorisNixen 2005 wieder in Medaillenrängen zu finden und das regelmäßig: sie belegen erste, zweite und dritte Plätze in Solo, Duett und Trio bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften. Es stößt auch eine neue Trainerin zur Gruppe: Yoko Nakahama aus Japan, Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2000.

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Nach einigen Wechseln tritt 2005 Dr.Ulrich Scherfenberg eine neue Abteilungsleitung Tennis an. Die neue Mannschaft geht unter der Leitung von Hanns Pfeuffer sofort daran, die Tennisanlage von Grund auf zu renovieren. Sei haben mit etlichen Helfern hier überzwei Jahre hinweg Erstaunliches geleistet, natürlich eherenamtlich. 

2004

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Teresa Rohmann belegt 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen den 5.Platz im Lagenschwimmen.

2004 endet die 1998 gegründete Schwimgemeinschaft, ab sofort kämpft Bayern 07 wieder für sich alleine.

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Auf Initiative des Vorstands hebt man 2004 die Beachvolleyball-Abteilung aus der Taufe. Bei dieser Trendsportart, seit 2000 auch olympisch, fangen vorallem die Jungen bei Bayern 07 sofort Feuer. Die Pflege der Felder teilen sich die Hallen- und die Beachvolleyballer, denn gepflegte Areale sind immer auch eine gute Werbung.

Meim ersten offiziellen Turnier der EBF, organisiert vom Abteilungsleiter Karl Kalamen und von Torsten Labs, stellt Bayern 07 bereits 5 von insgesamt 27 teilnehmenden Mannschaften.

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TT-Herren v.l.n.r.:
Mehler, Grötzner, Haas, Zapf, Schirl, Dauphin

 

 

 

2004 schaffen die Tischtennis-HerrenI den Aufstieg in die 2.Bezirksliga.

2003

Der Verein feiert 5-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Wirt Lampros und gleichzeitig 10 Jahre Zusammenarbeit mit der Pyraser-Bauerei.

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Kurz nach der Jahrtausenwende macht sich die Tischtennisabteilung unter der Leitung von Werner Grötzner zur großen Renovierungsaktion der Mehrzweckhalle auf. Martin Teras leitet den Bau der Tischtennispergola im Gelände. Die Arbeiten können 2003 abgeschlossen werden.
Im selben Jahr feiert die Abteilung ihr 25-jähriges Bestehen gebührend – mit einem Turnier und einem Grillfest. 

Die Volleyball-Herren gewinnen 2003 beim internationalen Turnier in Fürth gegen den Favoriten NARVA aus Estland und damit das Turnier.

2002 – 95 Jahre Bayern 07

Im November 2002 werden die ehemaligen Vorstandsmitglieder Erwin Gebhard, Dieter Tenbücken und Klaus Müller für ihren bis zu 30-jährigen ehrenamtlichen Einsatz für Bayern 07 gewürdigt, indem sie zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Patrick Storz holt im Juli 2002 bei den Bayerischen Meisterschaften im Kunstspringen zwei Mal Gold in der Jugend A und wiederholt dies im Herbst auch in der Halle.

2002 stößt Helmuth Hümmer mit 7 Mitspielern von Gleishammer zur Tischtennisabteilung von Bayern 07 und übernimmt sofort das Jugendtraining.

2001

2001 sorgen die Schwimmer für einen Aufsehen erregenden Superlativ: in 24 h legen 140 Schwimmer und Schwimmerinnen in Rückenlage am Pulversee 65.350 m zurück – dies ist Weltrekord!

2000

Ein milder Winter erleichtert die Bauarbeiten zur Modernisierung des Schwimmbades, so dass diese bereits im Mai 2000 erfolgreich beendet sind.
Zur feierlichen Einweihung am 17.Juni 2000 können wir viele Ehrengäste, darunter natürlich Bürgermeisterin Junkunz begrüßen.

Am 22. und 23.Juli 2000 finden im Rahmen der 950-Jahrfeier Nürnbergs das Wochenende des Sports statt, in das unser Verein wesentlich mit eingebunden und beteiligt ist. Claudia Porwick und Harald Leuthard zeigen mit jungen Leistungsspielern auf der Tennisanlage neue Trainingsmethoden, während im Wasserbereich Vorführungen wie Aquaball-Coopertest, Seehund-Trixi Abnahme, Tauchen und Synchronschwimmen viele Zuschauer anlocken. 

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Tennis-Senioren v.l.n.r.:
Dr.Schürger, Schalasch, Knorr, Hoffmann, Köhler, Diem, Berner, Gebhard, Tenbücken, Söhlmann

 

 

Die respektabelsten Erfolge feiern die Tennis-Senioren – 2000 ziehen die Herren-55 in die höchste deutsche Amateurklasse, die Regionalliga ein. 

1999

Obwohl der letzte Grundstückskauf die Rücklagen aufgezehrt hat, Treibt der Vorstand Peter Tennert die Pläne der Modernisierung des Schwimmbades konsequent voran.
Bei der Planung helfen maßgeblich Dieter Schwerbaum, Architekt Detlev Schneider, Gerhard Wolf und Klaus Müller – zunächst sind die Pläne überaus ehrgeizig: Traumbad mit mehreren Becken und Wasserspielen.

Die Stadt winkt ab: Alles viel zu teuer. Nach und nach werden die Umbaupläne abgespeckt. Bei der 90 Jahr-Feier 1997 plädiert jedoch Bürgermeisterein Frau Jungkunz explizit für die Umsetzung der Pläne.

Im Herbst 1999 wird die Modernisierung mit einem Gesamtvolumen von DM 2 Millionen in Angriff genommen, nach langen Verhandlungen, intensiver Pressearbeit und viel Planung. Die Stadt hilft mit einem großzügigen Zuschuss in Höhe von DM 1,5 Millionen, Bayern 07 bringt den Rest auf. 

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Tennis-Damen-40 v.l.n.r.:
Kolb, Wolf, Tennert, Müller, Preißer, Lößl, Gebhard, Pfeuffer, Noventa, Vogel, Tenbücken 

 

 

1999 wird Dieter Tenbücken vom BTV mit der Silbernen Ehrennadel für sein 40-jähriges Engagement im Tennissport ausgezeichnet.

1999 steigen die Tennis-Damen-40 in die Bezirksklasse auf.

1998

1998 wird die neue Schwimmgemeinschaft SG Nürnberg gegründet. In ihr verschmelzen bis 2003 der TSV 1846 Nürnberg, die SG 1883 Nürnberg und die Schwimmabteilung von Bayern 07.

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Auch in der Vereinsgaststätte vollziehen sich Wechsel. Einige Wirte hält es nicht lange. 1998 übernehmen Lampros und Elefteria Chaliassos samt Famile das Bayern 07-Lokal. 

1997 – 90 Jahre Bayern 07
1996

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1996 feiert das Pulvermagazin, noch unter Führung unter der Redaktionsleitung von Elfriede Mederer, seinen 15.Geburtstag. Im Pulvermagazin erfahren die Mitglieder alle paar Monate Neueigkeiten aus dem Verein. Es wird aber auch von Journalisten und städtischen Entscheidungsträgern gelesen.
1996 übernimmt Irene Kolb die Redaktionsleitung. Sie gestaltet professionell die Beiträge der Mitglieder und übergibt diese produktionsreif zum Druck an die Firma Knorr – der Firma des Mitglieds Bodo Knorr.

Im Juli 1996 feiert die Tennisabteilung unter dem langjährigen Leiter Dieter Tenbücken das 25-jährige Bestehen der neuen Tennisanlage. Große Betroffenheit löst 1996 der allzu frühe Tod des Tennistrainers und Platzwarts Stani Thurnwald aus. Im Alter von nur 44 Jahren erliegt er einem Krebsleiden. 

Helmut Raspel, langjähriger Bademeister, verstirbt kurz nach seinem Renetenantritt. 

Trauer löst 1996 ferner die Nachricht vom Tod des Vater des Schwimmbadbaus Georg Hell aus. Eine Ehrentafel am Vereinsheim wird uns und in Zukunft an diesen bescheidenen Menschen erinnern. 

1995

Nicht genug der der gravierenden Veränderungen: 1995 gibt der verdienstvolle Vorstand unter Führung von Dr.Armin Porst und Dr.Peter Krebs das Zepter ab. Neuer Vorstand wird Peter Tennert. Seine erklärten Ziele: Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dieter Tenbücken, Klaus Müller, Jürgen Schirl und Manfred Schörner die finanzielle Basis des Vereins weiter verbessern, die Einrichtung – allen voran das Schwimmbad – sanieren, die Mitgliederzahl weiter erhöhen und die Fortentwicklung aller sportlichen Aktivitäten des Vereins absichern.

Seit 1995 spezialisieren sich die Kunstspringer des Vereins auf Showspringen und erringen bei Bayerischen Meisterschaften viele Erfolge. In diesem Jahr stößt Bruno Hublitz zur Truppe und widmet sich der Nachwuchsarbeit.

1994

Zuerst gab es Skigymnastik nach den neuesten sportmedizinischen Standards. Dank der Leiterin der neu gegründeten Gymnastikabteilung Uschi Preßer werden die Angebote immer vielfältiger. Bereits 1994 wird das Kursangebot durch Wirbelsäulen- und Wassergymnastik erweitert werden. Pilates- und Yoga-Entspannung kommen hinzu.

Ab 1994 wird die Jugendarbeit der Tischtennisabteilung völlig neu gestaltet. Moderne Trainingsmethoden, wie etwa der Einsatz einer Tischtennis-Ballmaschine gestalten das Training effektiver.

1993

Am 8.März 1993 ist es dann soweit: Der Vorstand erwirbt18.000 qm des bisher gepachteten Vereinsgrundes von der DB für über DM 1 Million. Die Stadt schießt 300.000,- dazu, der BLSV 100.000,-. Der Verein finanziert den Rest aus: 300.000,- Spendengeldern und 200.000,- Rücklagen. Nur 100.000,- müssen durch einen Kredit finanziert werden, der aber alsbald abgetragen sein wird. 

1992 – 85 Jahre Bayern 07

1992 feiert der Verein sein 85-jähriges Bestehen mit einem sehr erfolgreichen , von vielen Mitgliedern und interessierten Gästen besuchten Tag der Offenen Tür. Bereits zu dieser Zeit hegt man, – wenn auch notgedrungen – ehrgeizige, ja umwälzende Pläne zur Stabilisierung und Erweiterung.

Trotz aller Erfolge schwand das Fechtinteresse allmählich. 1992 wurde die Fechtabteilung aufgelöst.

Krisenstimmung 1992 bei den Volleyballern – die 2.Herrenmannschaft muss abgemeldet werden.

1987 bis 1992 Neue Führung, neuer Stil 

1991

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Bangen um die Existenz
Die Hiobsbotschaft kam per Post. Mit Schreiben vom 15.April 1991 kündigte die DB an, sie werde den Erbbauzins für Bayern 07 verzwanzigfachen! – das betraf ein ein Drittel des Vereinsgeländes. Es bedeutete, dass künftig nicht mehr DM 4.470,- sondern DM 84.000,- jährlich zu bezahlen sind. Die NN schreibt:

Fortbestand Schwimmerbund Bayern 07 gefährdet!

Man schrieb, man rechnete, man verhandelte. Alsbald stand zumindest fest: Wir müssen kaufen und Herr im eigenen Haus werden, um den Verein langfristig zu retten. Der Kaufpreis betrug DM 1 Million! Nachdem der Bayerische Landessportverband und die Stadt Nürnberg Gelder in Aussicht gestellt hatten, blieben immer noch DM 500.000,-.
Der Vorstand mobilisierte die Mitglieder zur Selbsthilfe, man rief zu Spenden für den Geländekauf auf.
Das Unmögliche trat ein: Innerhalb weniger Wochen kam eine beträchtliche Summe zusammen. 165 Spender erklärten sich bereit insgesamt DM 302.680,- zur Verfügung zu stellen: DM 268.180,- wurden dem Verein „geschenkt“, 34.500,- als zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt. Dreiviertel des Geldes kam aus der Tennisabteilung, der Anteil der Schwimmer lag bei 16%. Die höchste Einzelspende betrug 15.000,-, die niedrigste 100,-.
Im Juni tritt dann der Vorstand in Kaufverhandlungen mit der DB. Gewiß ist: Der Kauf muss am 31.März 1993 über die Bühne gegangen sein, denn dann läuft der Pachtvertrag aus.

Der Heizkosten-Zuschuss fürs Bad schmilzt
Noch während der Verein an der Existenzsicherung feilte, wurde andernorts neues Unheil ausgebrütet.

Der Stadtrat strich sämtliche Zuschüsse für beheizte Schwimmbäder! Für Bayern 07 bedeutete dies einen Verlust von DM 75.000,-. Nach einem Sturmlauf des Vorstandes mit vollem Einsatz des Pulvermagazins gelang es doch noch einen Zuschuss von DM 41.500,- zu erreichen, da Bayern 07 eine öffentliche Aufgabe übernommen hat und das Becken zum Teil mit kaltem Grundwasser gespeist wird, so dass die Heizung kein Luxus sondern Notwendigkeit ist.
Ende April beschloss die Hauptversammlung, die Eintritsspreise für Gäste zu erhöhen: Kinder- und Jugendliche zahlen 3,- anstatt 2,-, Erwachsene 5,- anstatt 4,-.
Die Besucher des Freibades waren bereit dieses Opfer zu bringen um nicht darauf verzichten zu müssen. 

Mitte Oktober 1991 legt Dr.Mötsch überraschend sein Amt in der Wintersportabteilung nieder. Manfred Schörner übernimmt kommissarisch die Abteilungsleitung.

1991 gibt das Ehepaar Vazukis das Lokal nach 10-jähriger Arbeit aus gesundheitlichen Gründen auf. Die neuen Wirtsleute sind das Ehepaar Pantechakis – somit wird weiterhin Fränkisch Griechisch gekocht.

Helmut Raspel, der im Herbst 1991 nach 8-jähriger Arbeit als Bademeister gekündigt hat, wird gottlob im Frühjahr wieder da sein, da die Ersatzkraft die Aufgaben nicht bewältigen kann.

1990

In der Hauptversammlung im Herbst 1990 plädieren die Mitglieder für eine „kleine Lösung“ zur Sanierung der Badeanlage, eine Reparatur der Beckenköpfe mit vertretbarem Kostenaufwand von DM 352.000,-.
Doch in den kommenden Jahren muss wohl oder übel geklärt werden, wie und mit welchem Kostenaufwand das Schwimmbad saniert werden kann, heisst es. 

Eva Mötsch beendet nach 17 Jahren die Leitung der Synchronschwimmer, die Abteilung umfasst 96 Mitglieder. Aus ihrer Zeit berichtet sie:

In dieser Zeit habe ich bis 1990 drei Mädchen im Bayerischen C-Kader gehabt, bis zur Bayerischen Ebene alle Mannschaften beschickt und unzählige Schauvorführungen wahrgenommen.

Seit 1990 erreichte die Abteilung gleich einen guten fünften Platz bei den Bayrischen Meisterschaften.
Um ein höheres Niveau und Anschluss an die Synchronschwimmszene zu halten, intensviert man das Training bei den Jüngsten.
Die Abteilungsleiterin Margit Lilian bedauert die wenige Presenz in der Öffentlichkeit:

Unsere Teilnahme an verschiedenen Schauschwimmen, wie etwa Baderöffnungen, soll nicht nur das Interesse für Bayern 07 wecken, sondern für einen anstrengenden und in jeder Hinsicht schönenSchwimmsport werben. 

15 Schwimmerinnen und Schwimmer reisten 1990 nach Gera zu einem Langstreckenschwimmen. Erstmals waren die Schwimmer jenseits der deutschen Grenze vertreten.
Am Kreisstaffeltag  freuten sich die Schwimmer über einen 1.Platz der Mädchen in der Bruststaffel mit: Anna Macher, Kathrin Stucke, Sabrina Müller und Andrea Belzel. 

1989

Etwa 20 Jahre nach Einweihung der neuen Badeanlage machten sich Mängel bemerkbar; Probleme bei der Heizung und der Wasserqualität; Beckenumrandung und Zugänge waren nicht mehr im besten Zustand.
Erste Kostenschätzungen wirkten wie ein Schock: 1989 rechnete man mit einer Summe von DM 1 Million.
Der Verein gab ein Gutachten in Auftrag. Fazit: Alles nicht so schlimm, das Bad ist in einem Zustand fern von Ideal, es aber erlaubt, den Badebetrieb aufrechtzuerhalten – vorerst. 

Im August 1989 wurde erstmal ein Freiluftturnier im Volleyball auf dem Vereinsgelände zum großen und mittlerweile mehrfach wiederholten Erfolg.

Sportlich gesehen, sind Bruno Preißers Teams der Tennisabteilung in den nächsten Jahren ab 1987 mächtig im Aufwind.
Apropos Aufwind: Einige flogen wirklich und zwar über die Alpen mit Hobby-Pilot Peter Tennert. Andere wiederum erstiegen sich die luftigen Höhen des Kilimandscharo mit Fam.Meißner und Helmut Streuter. 

Die Tischtennisabteilung ist zu einer sehr homogenen Truppe zuammengewachsen.
Nachdem sich die 1.Mannschaft vier Jahre lang wacker in der zweiten Bezirksliga geschlagen hatte, ging’s 1989 leider abwärts – aber schon 1992 war man wieder zurück.
Wenn sie in ihrer Freizeit nicht gerade ein Bällchen jagen, dann unternehmen sie bestimmt was anderes zusammen: Kicken, Feten, Wandern.

1989 öffnet sich der „eiserne Vorhang“ – die innerdeutschen Grenzen werden für den Reiseverkehr auch von Ost nach West möglich – und die „Ossis überfallen“ die Grenzgebiete (habe ich auch getan, bemerkt Uwe J.).

1988

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Die Presse witterte den großen Familienkrach, dieser jedoch blieb bei der Mitgliederversammlung im April 1988 aus. Der NN erkläre Georg Hell zum Trost:

Ich habe jetzt für private Dinge mehr Zeit.

138 Mitglieder verabschiedeten bei jener denkwürdigen Veranstaltung ihren Ex-Vorsitzenden mit großem Applaus. Und nahezu einstimmig votierten sie für einen neuen fünfköpfigen Vorstand. Gewählt wurden: Dr.Armin Porst (Vorsitzender), Dr.Peter Krebs (2.Vorsitzender), Klaus Müller (techn.Vorstand), Gerhard Müller (Schatzmeister) und Erwin Gebhard (2.Schatzmeister).

Seit 1988 haben die Synchronschwimmer eine ausgebildete Synchronschwimmlehrerin – Birgit Leipner, die das Training so effektiv gestaltet, dass die Mädchen an den Deutschen und Süddeutschen Meisterschaften teilnehmen können.

1988 übernimmt Marian Zalewski neben dem Training auch die Wasserballabteilung. Der Nachwuchs wird herangeführt, im Vordergrund steht jedoch der Freizeit-Gedanke. 

1988 wurde das 15-jährige Bestehen der Volleyballabteilung mit einem Jubiläumsturnier, an dem zwölf Mannschaften teilnahmen, gefeiert.

1987 – 80 Jahre Bayern 07

Der Verein hat sich zu einem gemeinnützigen Wirtschaftsunternehmen entwickelt, das schier hoffnungslos überschuldet war. Konnte ein Einzelner (Vorstand Georg Hell) diese Probleme noch bewältigen? Die Jungen jedenfalls hielten eine Alleinherrschaft „nach alter Väter Sitte“ für anachronistisch. Es sollte und durfte, meinten die „Meuterer“, nich mehr weiter „gewurschtelt“ werden wie gehabt. Als sie Georg Hell schließlich die Unterstützung für Renovierungsarbeiten am Schwimmbad verweigerten, war das der casus belli. Der König trat, 72-jährig, im Dezember 1987 zurück – enttäuscht, bitter.

Die Verwaltung des Vereins tritt in das „elektronische Zeitalter“, der erste PC hält Einzug in der Geschäftsstelle. Die verbessert ab sofort alle Verwaltungsaufgaben.

Mangels Interesse stiegen die Pulversee-Surfer 1987 wieder von den Brettern.

Ab 1987 konnte sich das Kunstschwimmen, amtlich Synchronschwimmen genannt, im Verein ganz gut etablieren. Man konnte die Ziele höher stecken und mehr Meisterschaften besuchen als zuvor.

Sportler der Wintersportabteilung nehmen 1987 am Breitenbrunner Biathlon teil.

1982 bis 1987 Die Entstehung des Breitensports

1986

1986 waren in der Tischtennisabteilung bereits fünf Herren-, zwei (!) Damen- und zwei Jugendmannschaften gemeldet.

Die Wasserball-Mannschaft, die fast 20 Jahre Geschichte geschrieben hatte, löste sich 1986 auf. Zwar wurde schon 1987 wieder Wasserball am Pulversee  gespielt, jedoch nie mehr mit den Erfolgsaussichten vergangener Tage.

1985

Die Tischtennisabteilung spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Verein. 1985 schafte die 1.Herrenmannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga. 

1985 gewinnt der damals 17-jährige Boris Becker das erste Mal das Tennisturnier in Wimbledon und läutet damit den Tennis-Boom in Deutschland ein.

1983

Die noch junge Fechtabteilung freut sich über erste Erfolge. 1983 holte sich Veronique Etter im Florett bei den bayerischen Juniorenmeisterschaften zwei Ranglistenpunkte. Stefan Huwer sicherte sich im Degenfechten beim internationalen Turnier in Ingolstadt die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften. Heike Matthias wurde bayerische Meisterin.

Im Jahr 1983 errangen die Volleyballer die Stadtmeisterschaft. Wechselnde Erfolge waren immer wieder auf Spielerwechsel zurückzuführen.

1982 – 75 Jahre Bayern 07

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Im April 1982 siegt Schwimmer Alexander Gallitz von Bayern 07 beim Länderkampf BRD/UdSSR in Wilna im Wettkampf über 50m Kraul und gewinnt damit den einzigen ersten Platz für Deutschland.

Alles begann von Fitness zu reden. Der Verein tat das auch. Er begann auf individuelle Neigungen, Begabungen und Bedürfnisse zu reagieren und entwickelte sich so immer mehr hin zum Breitensport, zu einem Mehrspartenclub mit eindrucksvoller Angebotspalette.

Trendgemäß schwangen die ersten Golfspieler das Eisen.

Im Winter begannen die ersten Eiskegel übers Schwimmbad zu rutschen, was Beweglichkeit und Einfallsreichtum der Wintersportabteilung bewies.

Sportler aus verschiedenen Abteilungen trafen sich zum Kicken und so wurden die „Pulverseekicker“ geboren.

Eva Mötsch begann Ausflüge und Treffen für Familien und Senioren zu organisieren. 

1963 bis 1982 Der „neue“ Pulversee

1981

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Thumbs 1981-tt-jugend in Geschichte

 

 

 

 

 

Als jüngstes Kind von Bayern 07 wird – nach Einsetzen der Wehen vor einem Jahr – am 4.Mai 1981 die Surfabteilung geboren.
Unmittelbar neben dem – dafür geschaffenen – Wöhrder See beheimatet, steht ihrer Entwicklung nichts im Wege. Initiatorin, Schöpferin und Betreuerin Elfriede Mederer – selbst eine international vielfach ausgezeichnete Surferin – sorgt sich mit allen Mitteln und Medien.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass sich Elfriede Mederer – neben der Bemutterung ihrer Surferbabies – seit Jahresfrist auch die Redaktion der neuen Vereinsnachrichten „Pulvermagazin“ übernommen hat. 

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1981/82 besteht die Tischtennisabteilung bereits aus 4 Herren, 4 Jugend- und einer Damenmannschaft.
Die beste Leistung vollbringt die Jugend-Ia-Mannschaft in Besetzung Andi Zeis, Jürgen Schirl, Jürgen Weiberl und Christian Zeis. Sie machen zum drittenmal hintereinander einen Durchmarsch und werden Mittelfränkischer Meister. Die Mittelfrankenliga ist für Jungen die höchste zu erreichende Liga!
Die TT-Abteilung – miilerweile eine der größten im Raum Nürnberg – befindet sich auf aufsteigender Linie und lässt auf eine gute und erfolgreiche Weiterentwicklung hoffen.

1980

1980 können die Wasserballer noch gute Mittelplätze erreichen jedoch zwingt der Weggang einiger Spieler zu einer Umformierung der Mannschaften. Die Leitung übernimmt Peter Mötsch.
Dass die Neuaufstellung geklappt hat, beweisen 1981 in der Winterrunde gewonnene Spiele in der Landesliga.

Die Schwimmer liegen 1980 in der gesamtdeutschen Tabelle bei 95 Mannschaften an siebter Stelle, dem besten Platz den wir je erreicht haben.

1979

Schwimmer Stefan Gallitz (Bruder von Alexander) stellt 1979 den Vereinsrekord für 100m auf 0:55,1 und wird Pokalgewinner. 

1979 scheint die Krise bei den Volleyballern überwunden. Zuerst bildet sich eine neue Damenmannschaft, deren Training übernimmt Kamerad Full. Der Klassenerhalt beider neuen Mannschaften lässt auf einen stabilen Stand schließen und damit auf eine gute Weiterentwicklung.

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Tennis-Damen v.l.n.r.:
Tenbücken, Marten, Illner, Holzheuer, Porst, Pochat, Diem 

 

 

 

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Tennis-Herren v.l.n.r.:
Weiher, Tenbücken, Diem, Marek, Streuter, Söhlmann, Bury

 

 

 

Die Saison 1979/80 endet in der Tennisabteilung mit dem Wiederaufstieg der 1.Herren in die Bezirksklasse während die Damen Gruppenerste werden. 

1978

Die neue Mehrzweckhalle ist attraktiv genug um neue Interessenten aufzunehmen. Mit der Anlaufzeit von einem Jahr bildet sich im Oktober 1978 aus alten Ansätzen heraus die nun offizielle Tischtennisabteilung unter Leitung von Raimund Kraus.

1978 tritt die Tennisabteilung bereits mit 8 Mannschaften, darunter 2 Juniorenmannschaften und einer in diesem Jahr neu aufgestellten Damenmannschaft zu den Verbandsspielen an.
Der gute Gedanke, einen hauptamtlichen Trainer zu gewinnen, wird wahrgemacht. Eine bessere Ausbildung und die Hebung des Leistungsstandes zeigt sich bald. 
1978 zum 50-jährigen Bestehen der Tennisabteilung wird Dieter Tenbücken zum Abschluss seiner langjährigen Amtszeit für seine besonderen Verdienste mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. 

1977 – 70 Jahre Bayern 07

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Endlich kann nach zähem Ringen am mit dem Aushub für die Halle begonnen werden. Die Kosten betragen DM 576.000,-. Einen wesentlichen Anteil an der Finanzierung übernehmen wieder die Mitglieder durch Mitarbeit, Vorauszahlungen des Jahresbeitrags für 5 Jahre und Spenden.
Im Juni 1977 wird die Halle ebenso himmlisch-feierlich wie originell eingeweiht, da die Hallenschlüssel durch einen über dem Gelände abgesprungenen Fallschirmpiloten überbracht werden (rechts).
Das Jahr wird durch die Feier des 70-jährigen Bestehens des Vereins abgerundet. 

Mit dem 1979 noch liebevoll und zweckmäßig erfolgten Um- und Ausbau des Clubheims ist die Umgestaltung beendet und geglückt.

1975

1975 bei den Bayerischen Junioren- und Schülermeisterschaften im Wasserspringen holen Jürgen Hofmann zwei zweite Plätze und Susanne Eder einen 4.Platz.
Kamerad Behringer, inzwischen 80 Jahre alt, hält das kleine auf 4-5 Teilnehmer im Alter von 13-14 Jahren geschrumpfte Springergilde zusammen. 

Mit 1975 und 1976 folgen zwei schlechte Sommer und damit eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten für die Schwimmer. Trotzem kann Alexander Gallitz sechsfacher bayerischer Meister werden.

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1975 ist der Zulauf der Volleyball-Abteilung so groß, dass auch eine Damenmannschaft aufgestellt werden kann.
1976 und 1977 bekommen die Mannschaften wesentliche Verstärkung von der Faustball- und Wasserballabteilung. Doch in beiden Mannschaften gärt Resignation.
1978 steht die Abteilung ohne Leiter und Trainer da. 

1975 versucht man in der Tennisabteilung mit der Umwandlung eines Sanplatzes in einen Hartplatz die Spielmöglichkeiten auszudehnen. Er hält aber nur einige Jahre.

1974

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Tennis-Herren v.l.n.r.:
Dr.Schürger, Dr.Mötsch, Söhlmann, Diem, Marek, Tenbücken, Fritsch

 

 

 

Die 1.Herrenmannschaft Tennis schafft den Aufstieg in die Bezirksklasse II.

1973

Ab 1973 beginnen die Verhandlungen über den Bau einer neuen Mehrzweckhalle die sich schwierig gestalten, da das Gelände zum inzwischen zum Landschaftsschutzgebiet erklärt worden ist. Dies sollte mehrere Jahre dauern.

Ab 1973 können die Mannschaften beim Faustball, die nun aus jungen Spielern bestehen, keine vorderen Plätze mehr belegen. Es läßt sich keine Jugendmannschaft mehr bilden, andere Sportarten werden attraktiver. Es tritt, der Zeit entspechend – an die Stelle des alten dunklen Faustballs der neue helle Volleyball.
Die Volleyball-Abteilung wird von Dr.Mötsch ins Leben gerufen. 

1972 – 65 Jahre Bayern 07

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Als 1972 Achim Porst das Training der Wasserballer übernimmt gelingt es, den Aufstieg in die Bayernliga zu schaffen und sich dort bis 1975 zu halten.

Nicht nur bei den Schwimmern engagiert sich 1972 Eva Mötsch, auch die Kunstschwimmer übernimmt sie als Vorsitzende, Kassenwart und Schriftführer in einem.

1970 bis 1971

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Die neuen 6 Tennisplätze im Wiesengrund werden 1970/71 gebaut.
Wie alle anderen, beteiligt sich auch die Tennisabteilung mit ca. 5.000 Arbeitsstunden an den Gemeinschaftsarbeiten, wobei von ihnen das dazu gehörige Tennisheim zum größten Teil in Eigenarbeit erstellt wird.
Am 8.September 1971 übergibt der Vereinsvorstand die neue Tennisanlage an Dieter Tenbücken. Er gedenkt dabei auch des früheren Todes von Fritz Zäpfel, der einen wesentlichen Anteil an der Neugestaltung hatte. Weiterhin sagt Dieter Tenbücken in einer Festrede:

Nur wer dabei war kann ermessen, wieviel Arbeit und Schweiß es gekostet hat, eine der schönsten Nürnberger Tennisanlagen zu errichten. Nur wer dabei kann aber auch ermessen, wieviel Freude die alles bindende Kameradschaft der aktiven Gruppe zuteil wurde. Mit berechtigtem Stolz kann man von einem gelungenen Werk sprechen, das nicht zuletzt unserer Jugend eine schöne Sportstätte für die Zukunft bietet.

1974 sind es 270 Mitgliedern; die Verbandsspiele können mit 6 Mannschaften beschickt werden.

1970 kann man besonders bei den jungen Schwimmern gute Fortschritte feststellen und 1971 geht man daran, die erste Mannschaft und die Jugend neu aufzubauen.
Die Leitung hat Georg Hell übernommen, der gerade zur Olympiade 1972 als Kampfrichter und zugleich als Sprecher der Kampfrichter aller Nationen berufen worden war.

1971 verlassen ein Teil der Spitzen-Aktiven beim Faustball den Verein; das Ende einer langjährigen erfolgreichen Ära.

1969

Die Faustballer verlieren bei dem Turnier am 27.Juli 1969 Linz Hans Müller durch dessen plötzlichen Tod an Rande des Spielfeldes und damit den Schöpfer und führenden Kopf der Abteilung. Die Leitung übernimmt nun Muhlert.
Doch die Umbauten am See machen weiteres Training unmöglich. Man muss auf fremde Trainingsfelder ausweichen. 

1967 bis 1968 – 60 Jahre Bayern 07

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Im Frühjahr 1967 übernehmen am See Bagger und Schaufeln das Kommando. Es ist nicht verwunderlich, dass manch altes Mitglied mit Tränen in den Augen nun Abschied von der vertrauten Romantik und den unvergesslichen Erinnerungen an ‚seinen See‘ nimmt.
Die Planung enthält:

  • je ein 50m x 25m Wettkampf- und Lehrschwimmbecken mit Heiz und Umwälzanlage
  • 6 Tennisplätze mit Clubheim
  • 3 Faustballplätze
  • 4 Tischtennisplatten
  • ein Parkplatz für 150 Wagen
  • Mehrzweckhalle mit Umkleide und sanitären Anlagen
Im Oktober 1967 stehen schon die Becken. Das Niveau der Anlage muss so gehoben werden, dass der normale Wasserstand der Schwimmbecken mit dem Normalpegel des Wöhrder Sees gleichliegt.
Jetzt ist es Zeit für Arbeitseinsätze der Mitglieder um die Eigenleistung zu erbringen. Jedes Mitglied leistet weiterhin einen Jahresbeitrag als Baukostenzuschuss. Die Kosten liegen bereits bei 1,1 Millionen. Georg Hell hat in zähen Verhandlungen erreicht, dass Stadt, Bund und Land 2/3 der Kosten übernehmen. 
Dann endlich ist der große Tag, als am 5.Juni 1968 Georg Hell den durch alle Zeitungen gegangenen, für Bayern 07 historischen, Knopfdruck tut und damit die Beheizungsanlage in Gang setzt und darüberhinaus symbolisch eine herrliche 60.000 qm große Sportanlage – ein grünes Herz inmitten der Großstadt – dem Verein und der Bevölkerung übergibt.
Der Verein hat jetzt das einzige vereinseigene Schwimmstadion in dieser Größenordnung in Deutschland.
Kaum hat sich Bade- und Schwimmbetrieb eingespielt, ermöglicht 1970/71 der Abschluß neuer finanzieller Verhandlungen den Neubau der vorgesehenen 6 Tennisplätze
Im Westteil der Wiesen entstehen die 3 neuen Faustballfelder.
1967 wird die Damen-Mannschaft sogar in der NN im Rahmen der der Suche nach dem Spieler des Jahres vorgestellt. 
Noch aber steht die alte Halle; durch 65 Jahre Hort und Schutz gewesen – ist sie nun müde und morsch geworden.
 
1965

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1965 arbeiten Georg und Lilo Hell mit Architekt Gerhard neue Pläne aus, die wegen der Stadt mehrfach geändert werden müssen und dann 1966 endgültig erreicht werden können.
Für die Finanzierung ist nun die Schaffung echter Eigentumsverhältnisse notwendig. Verhandlungen führen dann zu langfristigen Erbbaurechtsverträgen mit der Stadt und der DB. 

Das Jahr 1965 bringt den absoluten Höhepunkt für die Faustballer. Die Mannschaft wird am 25./26.September mit den Brüdern Kramarenkoff, Meyer, Muhlert, Söhlmann und Steiner Europa-Cup-Sieger (= Europasieger der Landesmeister) vor Österreich , Italien und der Schweiz.
Den Damen gelingt es 1966 – was den Herren nicht vergönnt war – die Deutsche Meisterschaft für den Pulversee zu holen. Es waren Bauer, Döllinger, Emmerich, Meyer und Pfann.

1965 kann die Damenmannschaft der Tennisabteilung in die nächste Gruppe aufsteigen. Doch in den folgenden Jahren wird auch die Tennisanlage von der Neugestaltung der Gesamtanlage betroffen, da die Plätze in den künftigen Großparkplatz einbezogen werden sollen.

1963

1963 hat die Verwaltung von Bayern 07 große Sorgen. Der Zustand des Sees und das verunreinigte Wasser geraten an die Grenze der Unbenutzbarkeit. Die Stadt hat Bedenken aber die finanzielle Situation ist angespannt. Was soll geschehen?
Da bringt die Wahl auf der Hauptversammlung am 2.Februar 1963 eine Änderung. 1.Vorstand wird Georg Hell. Georg Hell hat seit Jahren an Verbesserungen gedacht.
Die Stadt stellt ihr Projekt „Wöhrder Stausee“ vor ohne jedoch den Pulversee mit einzubeziehen. Das gibt Hell Auftrieb und er zieht seine Neugestaltungspläne aus der Schublade: Betonierung eines 50m Beckens mit Sprunggrube und ein Nichschwimmer- und Kinderbecken im Becken des Sees. Dieses Vorhaben scheitert jedoch an den ungünstigen Voraussetzungen des See-Untergrunds. Neuplanung ist erforderlich! 

Die Faustballmannschaft ist nach wie vor im Aufwärtstrend. 1963 sammelt man Pluspunkte in Graz, Bozen und Stuttgart. Die Mannschaft wird Bayerischer Meister und schafft den Sprung in die erst kürzlich gegründete Deutsche Bundesliga.
1964 wird Bayern 07 Deutscher Vizemeister. 

1907 bis 1963 Der „alte“ Pulversee

1962 – 55 Jahre Bayern 07

1962 werden im Faustball die Damen Deutscher Vize-Meister (Müller, Engwicht, Ortner, Kramarenkoff).

1962 übernimmt Dieter Tenbücken die Tennisabteilung. Ihm ist es vergönnt, das begehrte Mandat 17 Jahre lang auzuüben.

1960

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Die Tennisabteilung übernimmt 1960 Erich Bürger.
Die Begeisterung nimmt erfreulich zu, so dass zu den Verbandsspielen 1961 2 Herren,-, 2 Senioren, und eine Damenmannschaft gemeldet werden können – die 1.Herren werden sogar Gruppensieger.  

Unsere Kunstspringer haben nach wie vor ihre Sorgen mit den zu geringen Trainingsmöglichkeiten. Es muss z.T. immer noch auf das Trampolin ausgewichen werden.
Rudi Stengel, inzwischen zweifacher bayerischer Trampolinmeister, bildet 1960 beim Kampf gegen die Schweiz und Holland die stärkste Stütze der deutschen Auswahlmannschaft. 

Der Wiederaufbau der Wasserballer dauert bis 1960 bis die Mischung zwischen älteren Spielern und Nachwuchs gelingt.
Ab 1962 können vor allem mit der Jugendmannschaft wieder Erfolge gefeiert werden. 

1957 – 50 Jahre Bayern 07

1957 beim VI. Internationalen in Bozen gewinnen die Damen den 1. und die Herren den 2.Platz im Faustball. Die Jugendmannschaft wird Bayerischer Meister (Söhlmann, Kramarenkoff, Schürger, Müller, Haderer).

Die Beliebtheit des weißen Sports (Tennis) zieht weitere Kreise und die Abteilung erhält Zuwachs aus den Reihen der Faustballer und Wasserballer. 1957 wird die erste Mannschaft Gruppensieger.
1959 erhält die Abteilung Verstärkung durch den netten „Westpreußen“ Dieter Tenbücken. 

1956

1956 löst sich die Faustballabteilung endgültig aus der WSA. Der Trend setzt auf internationale Beteiligung. So wird noch im selben Jahr das V.Internationale Faustball-Turnier in Salzburg besucht, das uns überraschend den Sieg bringt.
 

1953

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hinten v.l.n.r.: Erich Zastrow, Hermann Baumgärtner, Manfred Schörner, Armin Porst, Dr.Franz Ernst, Rolf März
vorn v.l.n.r.: Berni Mathes, Heinz Primus, Paul Ortner, Robert Schmidtner,, Walter Böhm 

 

 

Nicht nur Bayern 07 auch ganz Nürnberg ist begeistert über unsere Wasserballer. Eine Spanien-Belohnungsfahrt bringt 12 Siege. Dies war 1953 – Ziel und Höhepunkt der Mannschaft seit vielen Jahren – war nur durch ununterbrochenen Einsatz jedes einzelnen zu erreichen gewesen. Musste nicht, fast zwangsläufig, dieser Gipfel auch einen Wendepunkt darstellen?
1955 wird die Mannschaft nochmal Süddeutscher Meister. Danach zeigte die Überalterung der Spieler ihre Wirkung und der Nachwuchs ist noch nicht stark genug.

1953 sind es 115 Mitglieder in der Wintersportabteilung die Ski- und Waldläufe unternehmen, Jugendskilager beschicken und in kleinerem Rahmen Leichtathletik betreiben. Schwimmer, Faustballer und Tennisler betreiben hier ihren Ausgleichssport.
Das Angebot für Skisport ist inzwischen so vielfältig geworden, dass die Mitgliedschaft in einem Verein nicht mehr unbedingt notwendig ist.
Die Abteilung sieht sich von Jahr zu Jahr mehr einer Verminderung ihrer Tätigkeit ausgesetzt. 

1952 – 45 Jahre Bayern 07

1952 sind wir wieder bei den Bayerischen und landesoffenen Meisterschaften im Schwimmen erfolgreich.
Auch im Schwimmen zeigt sich, dass das allgemeine Interesse abnimmt.
Der Glanz der Schwimmfeste und überregionalen Leistungen ist verblasst. Nur die Strandfeste usw. halten alte Tradition aufrecht.
Die Schwimmer wandern ab zu anderen Sportarten.
Auch finanzielle Erwägungen schränken die Beteiligung an Auswärtsveranstaltungen ein.
Später machen sich zudem die geburtenschwachen Jahrgänge der Kriegszeit bemerkbar.

1952 siegt Lilo Schloßnagel im Länderkampf Schweiz/Italien/Deutschland im Kunstspringen.  

1952 wird die 1.Mannschaft im Gruppensieger im Tennis und 1953 ist die Abteilung auf 83 Mitglieder angewachsen.
Die Damenmannschaft steigt 1954 in die Bezirksklasse auf. 

1948

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1948 gewinnen die Faustballer das schwere Regensburger Turnier eindeutig. Die Erfolge werden offensichtlich zu einem Gegengewicht gegenüber den Schwimmern.
1950 und 1952 wird schon der 2.Tabellenplatz in der Liga erkämpft. 

1948 gelingt den Wasserballern (ergänzt durch Krug, Baumgärtner, Matthes und Ortner) der Titel des Süddeutschen Meisters, den sie 8 Jahre lang erfolgreich verteidigen werden.
1951 gelingt ein Sieg gegen Lazio Rom.

1948 denkt man in der Tennisabteilung an die ersten Turnierspiele, denn der BLSV sagt die Zuteilung von Bällen zu.
1949 ist dann auch der 2.Platz fertig. Von den Verbandsspielen können 3 gewonnen werden und man behauptete sich in der Kreisklasse. 

Kamerad Frank sorgt dafür, dass auch die Wintersportabteilung sich nach dem Krieg wieder sammelte. Die Leitung übernimmt 1948 Georg Strauß.

1947 – 40 Jahre Bayern 07

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Die Entnazifizierung setzt ein. 1947 wird Philip Müller als 1.Vorstand genehmigt. Der Verein muss 5 Bürgen stellen und (zwischenzeitlich) den Namen Schwimmerbund Bayern Nürnberg tragen. 
Die Mitgliederzahl erhöht sich schnell von 900 auf 1.300.

Doch der Wiederaufbau wird nicht leicht. Die Hochwasser 1947/48 bringen neue Schäden.

1947 steht die 1.Mannschaft der Faustballer schon an 3.Stelle in Nordbayern.

1947 bringt auch einen 3.Platz im Interzonenturnier der Schwimmer. Größere Erfolge können noch nicht erwartet werden, die Mannschaft ist noch zu jung.

Im Kunstspringen dominiert Lilo Schloßnagel, sie wird Süddeutsche Meisterin 1947, 1948, 1950 und 1951, holt sich erste Preise bei internationalen Veranstaltungen.

1946

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Die ersten Vereinsnachrichten nach dem Krieg erscheinen im März 1946.
Mit Genehmigung der Militärregierung übernimmt zunächst Philip Müller den Posten des 1.Vorstandes. Die übrigen Nürnberger Bäder sind beschlagnahmt und geschlossen. 

Die Wasserballer nehmen noch 1946 unter Gustl Rasch ihr Training auf. Noch im selben Jahr wurden sie Westzonenmeister.

Der erste Start der Faustballer 1946 gegen den großen Widersacher Eibach wird gewonnen. Die Damenmannschaft kommt zum ersten Mal zum Einsatz.

Auch der Nachkriegsneubeginn bei den Schwimmern muss zunächst die Lücke des Nichttrainierens aufholen. Im April 1946 war dann der erste Clubkampf gegen München 99. Es folgte ein Städtekampf gegen München 07 bei 14 Grad Wassertemperatur.

Auch die Tennisabteilung formiert sich rasch wieder. Doch heißt es zuerst in Selbsthilfe die Schäden zu beseitigen und gegen Ende 1946 ist auch der erste Platz wieder spielbereit. Es wird ein ruhiger Beginn, denn es gibt noch kaum Bälle und das Material mit dem gespielt wird kann man eher als „Kartoffel“ bezeichnen.

1939 bis 1945

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1939 holen wir noch einmal die Bayerische Wasserballmeisterschaft und 1941 die HJ-Wasserballkämpfe.

1939 marschiert Deutschland in Polen ein. England und Frankreich erklären Deutschland den Krieg. Besetzung von Dänemark und Norwegen. Die letzten noch Aktiven des Vereins werden zum Arbeitsdienst oder zur Wehrmacht einberufen.
Gustl Rasch übernimmt die Vereinsführung. Mit seiner Aktion „Feldpostbriefe“ hielt er Verbindung mit allen aufrecht und schlug eine Brücke zu denen im Feld.

1942 wird Gustav Schürger schwer verwundet und erblindet.

1943 fällt Kamerad Lemp. Gust Rasch hat als letzter Mitarbeiter nur noch Kamerad Hartner und Käthe Ruppert an der Seite.

1944 erscheint nur noch 1 Vereinsnachrichtenblatt. Es enthält die zu beachtenden Luftschutzmaßnahmen für das Bad. Gräben sind vor der Halle ausgehoben.
Die Notwendigkeit bekommt die Stadt Nürnberg am 2.Januar 1945 nachhaltig zu spüren. Die Stadt ist zerstört und menschenleer. Bombentrichter klaffen im ganzen Vereinsgelände. Die großen Pappeln sind zerfetzt. Das Clubheim ist durch Artillerie schwer getroffen, ebenso die Halle und sonstige Einrichtungen. Der See liegt wieder ruhig, an Sport ist nicht zu denken.

Am 9.Mai 1945 kapituliert Deutschland.

1938

1938 werden wir 2. in der Bayerischen Wasserballmeisterschaft.

1938 Anschluss Österreich an Deutschland / Einmarsch im Sudetenland.

1937 – 30 Jahre Bayern 07

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Unsere Kunstspringerinnen – nach wie vor hervorragend betreut von Karl Behringer – zeigen Bestleistungen bis 1937.

1937 übernimmt Toni Preu die Leitung der WSA. Nur ein Sportzweig der Abteilung bleibt voll erhalten: Faustball.

1937 tritt Wilhelm Heidecker als Vereinsvorstand zurück.
Neuer Vorstand wird Gustav Schürger. In der Folge tritt manche Beruhigung ein. Der Wehrsport taucht in den Programmen nicht mehr auf. Der Verein zählt 1.487 Mitglieder. 

1936

Die Olympiade 1936: aus den Reihen von Bayern 07 kommt Gustl Schürger als Teilnehmer der Deutschen Wasserballmanschaft mit einer Silbermedaille zurück, Hermann Lemp belegt den 6.Platz im modernen Fünfkampf, Kunstspringerin Gerda Daumerlang erringt den 4.Platz und Olga Jordan den 5.Platz.
Aber auch diese weltweite Friedensdemonstration kann die kommenden Ereignisse nicht aufhalten. 

1933

Vor Deutschland liegen die Jahre ab 1933 mit dem 2.Weltkrieg.
Als Hitler zum Reichskanzler berufen wird, beginnt auch die Umwandlung und Gleichschaltung des gesamten Sports im Reich. Die Ausrichtung erfolgt nach dem Führerprinzip und ist militärisch organisiert.

Am 2.August 1933 wird eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Zweck (lt.Protokoll):

Notwendigkeit der Vollziehung der Gleichschaltung und Anerkennung des Führungsprinzips. In Anbetracht der Größe von Bayern 07 muß ein Mann aus den Reihen der NSDAP gewählt werden.

Eine Wehrsportabteilung wird gegründet.  Teilnahme ist für alle Voll-Mitglieder von 16-33 Jahre Pflicht. Das Jungvolk wird in die HJ überführt. Es bleibt mehr oder weniger dem Nachwuchs überlassen die sportliche Substanz aufrechtzuerhalten.
Dies gelingt auch – nach einiger Zeit: Siege bei Freiwassermeisterschaften. 1933 Länderkampf gegen Ungarn.

1931 bis 1932 – 25 Jahre Bayern 07

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Und eine weitere Variante zeigt sich im Damen-Schwimmen. Unter der versierten und tatkräftigen Leitung von Wally Feistkorn (links) – der Damenvertreterin im Verein – bildet sich eine Riege für Figurenliegen, die auch bald nicht nur die Schwimmfeste zur Freude des Publikums bereichert sondern sich auch an Wettkämpfen erfolgreich beteiligt.
Was tut der einzige Mann dabei (rechts)? Nun er macht den einzigen Fehler :)

Als 1931 die Tennisabteilung bereits 30 Mitglieder hat, die sich auch an den Verbandsspielen beteiligen wollen, tritt man dem Detschen Tennisbund (DTB) bei. Gespielt wird: Herren-Einzel, Herren-Doppel, Damen-Einzel und Mixed (damalige Definition: Herren-Einzel mit Damenbehinderung :).
Das Interesse war so groß geworden, dass 1932 (als es noch Balljungen gab) ein weiterer Tennisplatz gebaut wird, denn endlich hat auch der städtische Wasseranschluss die Vereinsanlage erreicht.
Die damaligen Kosten illustriert eine Notiz der Tennisabteilung in der Vereinszeitung vom Mai 1937:

Die Aufnahmegebühr haben wir auf RM 5,- ermäßigt, der mtl. Beitrag beträgt RM 2,50. Dabei stellt die Abteilung kostenlose Erlernung, sowie laufend neues Ballmaterial. Man soll die Kosten unseres weißen Sports nicht überschätzen. Ein guter Schläger kostet RM 12,- bis RM 20,-, -, die Schuhe RM 4,- bis RM 6,-. Damit ist die Hauptsache schon erledigt. Eine kurze weiße Hose oder ein helles Kleid wird in jedermanns Besitz sein. 

1931 bildet sich die Faltbootabteilung innerhalb des Vereins, die sich zunächst auf inländischen Gewässern betätigt. Leider löst sie sich nach einigen Jahren auf.

Am 26.Juni 1932 wird ein Ehrenmal für die im Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Vereins errichtet.

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Bei den Bayern 07 gilt Faustballspielen zunächst als willkommener Ausgleichssport und „Familienfaustball“ hat großen Zulauf. Dies war die Geburtsstunde des Faustballspiels bei Bayern 07: „Heute habe ich etwas Neues“ sagt Gustl Rasch und zeigt den Jugendlichen mit einer Schnur und einem Ball ein Spiel, das für Bayern 07 viele Meisterehren bringen sollte.
Allmählich bildete sich eine feste Mannschaft, die im Juli 1932 gegen eine Mannschaft der Nürnberger Polizei antritt. 

1932 besitzt Deutschland 6 Millionen Arbeitslose; der Reichstag wird aufgelöst.

1930

1930 gewinnen in Deutschland die Nationalsozialisten die Reichstagswahlen.

1928

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Als Deutschland bei der Olympiade in Amsterdam 1928 gegen Ungarn mit 5:2 die „Goldene“ gewinnt, stand Seppl Blank als gefeierter Schlussmann im Wasserballtor.

Am 15.April 1928 beginnt der Spielbetrieb der Tennisabteilung, auf dem von Herrn Schwarz erbauten und von ihm fast allein finanzierten 1.Tennisplatz. Abteilungsvorstand ist Fritz Claußner.

1928 fehlen in Deutschland 550.000 Wohnungen, 300.000 sind abrissreif.

1927 – 20 Jahre Bayern 07

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Pulversee 1927
rechts-oben: Sprungschanze
links-unten: 10m Sprungturm 

 

 

Erst die Rentenmark bringt wieder Stabilität. Freilich lässt die Finanzlage immernoch keine großen Feste zu. Im See wird ein 50m Schwimmbecken mit Startwänden eingebaut. Der See leigt noch einsam; keine Bebauung ringsum und das Befahren des Weges von der Ostendstraße her ist polizeilich verboten.

Johnny Weißmüller schwimmt seine 100 Yards in 51,0 Sekunden.

Lindhbergh fliegt über den Nordatlantik; da gab Susanne Longlen in Paris gerade ihr Buch „Tennis“ heraus. Tennis – bisher eine Domäne der oberen 10.000 war langsam aber sicher von seinem hohen Podest herabgestiegen und wusste auch einige 07-er zu begeistern. Unter dem Vorsitz von Hans Lang wird am 23.Mai 1927 die Tennisabteilung Bayern 07 gegründet.
Vielleicht tat ein Artikel im Vereinsblatt von 1922 noch Wirkung, der da lautete:

Tennis, dieses zahme schöne Modespiel, soll nicht verführen zu dem Endzweck der Vielen, sich in Weiß zu zeigen und zu flirten und darüber zu vergessen, dass ein Ball und nicht die schönen Augen Sinn dabei sind.

1926

1926 tritt Deutschland aus dem Völkerbund aus.

1925

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Die Süddeutsche Jugend-Wasserball-Mannschaft (links) feiert einen Sieg gegen Esslingen am Pulversee (rechts).  

1924

1924 sind dann auch die letzten Kriegsgefangenen heimgekehrt. Eine offizielle Geschäftsstelle wird in der Königsstraße eingerichtet. Und die Inflation macht weitere Fortschritte.

Aber die Mitgliederzahl steigt rapide und erreicht eine Grenze von 4000. Erstmals in der Vereinsgeschichte muss ein Aufnahmestop verfügt werden.

Aber auch die Inflation erreicht ihren Höhepunkt: 1 US $ = 4.200.000.000.000 Mark.

1923

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Zur Ergänzung wird im Sommer 1923 Leichtathletik aufgenommen und unter Kamerad Haagen werden beachtliche Erfolge erzielt. 1924 wird die Leichtathletik aufgegeben um eine Überschneidung mit den Schwimmveranstaltungen zu vermeiden.

Bis Ende 1923 kann wegen der Kosten keine Vereinszeitung mehr erscheinen.

1922 – 15 Jahre Bayern 07

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Im Juli 1922 veranstaltet SB Bayern sein I.Internationales Schwimmfest zu dem Spitzenclubs aus Österreich und Ungarn und 37 Vereine aus Deutschland anreisen mit insgesamt 328 Wettkampfteilnehmern.

Das 2.Foto zeigt die Badenixen von Bayern 07, mit Käthe Ruppert, das bekannte „Kätterla“ vom Pulversee, welche auch 2007 noch 83-jährig täglich ihre Runde im Bad schwimmt.

1921

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Schlußaktion des Umbaus von 1920 ist ein 10m  Sprungturm, der 1921 mit einem Weihesprung von Karl Behringer seiner Bestimmung übergeben wird. Gesamtkosten der Anlage betragen 250.000 Mark. 

1920

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Der neue Verein mit seinem Vereinsbad Pulversee beginnt mit 1075 Vollmitgliedern und 338 „Zöglingen“. Die Unterkunft platzt aus allen Nähten.

Vom 8.Artillerie Regiment Hartmann in Schweinau ersteht der Verein für um 14.000 Mark eine Pferdebaracke als Auskleidehalle – die tatsächlich bis 1965 ihren Dienst tut.

Man wollte Nägel mit Köpfen machen. Es wurde das Gelände planiert, ein Clubheim gebaut, Liegeterrassen und Tribünen gebaut, Wege gebaut, Startstege über den See gebaut.

Und es hieß „Arbeitsdienst am See – jeden Samstag 16 Uhr – Jeder hat sich ausnahmslos zu beteiligen“ – ein Slogan den wir heute auch gern noch ausgeben, jedoch gibt es heute scheinbar mehr Höhrgeschädigte als damals – sorry liebe Mitglieder, das musste mal gesagt werden :)

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Schwimmen kann man nur im Sommer – warum den Winter nicht nutzbringend einbeziehen. Diese Gedanken machen sich einige Männer des Vereins. Es sind Männer um Max Haselmann, die mit viel Optimismus, vom Hauptverein zunächst skeptisch belächelt, am 23.September 1920 die Wintersportabteilung (WSA) gründen.

1921 hat die WSA 134 aktive Mitglieder. Ein einsamer Höhepunkt – auch in der Skigeschichte Nürnbergs – aber ist, als WSA-Leute eine 18m Skisprungschanze auf dem Pulverseegelände errichten. Sie hält fast 20 Jahre.

1919

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Die Vereinszeitung erscheint das erste Mal wieder im August. Vorstand ist Max Trost der Wasserballer.
Und die Wasserballer sind es auch, die die ersten Siege bringen, unter anderem den Ehrenwanderpreis von OB Dr.Luppe. Die Schwimmer holen ihre Erfolge im Fränkischen und bei damals beliebten Strommeisterschaften. 

Das Jahr 1919 bringt noch einen besonderen Höhepunkt. Man hat erkannt, dass Gemeinsamkeit besser ist als Rivalität. Und so kommt es am 8.November 1919 zum Zusammenschluss beider Vereine unter dem neuen Namen Schwimmerbund Bayern 1.Nürnberger Schwimmverein von 1907. 1.Vorstand ist Max Trost.

1918

Doch im Herbst sind die Kriegshandlungen beendet. Räterepublik, Versailler Vertrag, Rheinlandbesetzung … sie alle werfen ihre Schatten auf die Nachkriegszeit bis 1932.

Unter den ersten sind es die Vereine die sich wieder zusammenfinden und neu formieren. 

1916 bis 1917 – 10 Jahere Bayern 07

Doch – so hoffnungsvoll alles in Entwicklung ist, das Jahr 1914 bringt auch den 1.Weltkrieg. Beide Vereine verlieren 56 ihrer Mitglieder.

1914

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Schwimmsportlich konzentriert sich alles auf das Lernen sämtlicher Schwimm-Stilarten und es ist reizvoll das damalige Wettkampf-Programm zu sehen: Erstschwimmen, Ermunterungsseite, Ermunterungsrücken, Knabenbrust, Spanisch, Damenbrust, Knabenseite, Damenbeliebig, Damenseite, Kopfweitsprung – Streckentauchen – Tellertauchen. Wasserball wird bereits mit 2 Mannschaften gespielt.

1910

Thumbs 1910 in Geschichte

 

 

 

 

 

Nürnberg hat schon über 333.000 Einwohner; in München regiert Prinzregent Luitpold.

Die Kraft und die sichtbaren Erfolge des Sports mussten weitere Wurzeln schlagen. Und so kam es, dass Anfang Dezember im Gasthof „Weißer Hahn“ einige Herren (die sich von 07 getrennt hatten) den Schwimmerbund Bayern e.V. gründeten. Vorsitzender ist Konrad Brückner.

In kurzer Zeit sind es 50 Mitglieder. Geschwommen wird im Wildbad. Wir brauchen ein eigenes Bad heißt es. Kamerad Uhl wird beauftragt eine Möglichkeit für die Errichtung eines Sommerbades zu erkunden. 

1907

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Die damaligen Möglichkeiten, sich im Wasser sinnvoll zu bewegen, waren im Jahr 1907 sehr bescheiden. Da fassten sich ein paar Männer ein Herz und gründeten im Frühjahr den 1.Nürnberger Schwimmverein 1907 e.V. 1.Vorstand ist Madlehner.

1908 bereits – bei 60 Mitgliedern – wird das erste Schwimmfest „Quer über den Dutzendteich“ gestartet. Unter dem Jubel der Zuschauer kann der 17-jährige Jean Gerber von 07 den damals gefürchteten Dr.Helmreich aus München bezwingen.

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